Ein Grundmodell des Zusammenwirkens von Körper und Geist

Körper und Geist bzw. Verstand sind miteinander verbunden. Das ist kein esoterisches oder philosophisches Konzept. Beide sind Teil desselben biochemischen Gleichgewichts und stehen damit in Wechselwirkung zueinander. Beide besitzen eigene unmittelbare Einflussfaktoren. Für den Körper sind das Ernährung und Sport (Aktivität). Für den Verstand sind das Wahrnehmung und Gefühl sowie Sinn oder Spiritualität (je nachdem, mit welchem der Begriffe man sich besser identifizieren kann).
Mittelbar wirken die Einflussfaktoren auf den Körper auch auf den Geist und umgekehrt. Außerdem wirken die Einflussfaktoren auch aufeinander.

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht dieses Zusammenwirken. Sie stellt das Grundmodell für das Verständnis komplexerer Vorgänge dar.

Grundmodell des Zusammenwirkens von Körper und Geist

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – nicht Philosophie, nicht Esoterik, sondern konkrete Biochemie

„Sic es mens sana in corpore sano“ lautet ein bekanntes lateinisches Sprichwort – so ist ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

Vielfach wird dieser Zusammenhang eher im Esoterischen betont. Und doch dürfte nahezu jedem  intuitiv bewusst sein, dass es diesen Zusammenhang gibt.

Nur wenigen dürfte aber klar sein, was für ein komplexes und zugleich handfestes biochemisches, im Wesentlichen endrokrinologisches, System tatsachlich Körper und Geist miteinander verbindet.

Diese Website und dieser Blog haben es sich zur Aufgabe gemacht das Verständnis für das Zusammenspiel von Körper und Geist zu schärfen und damit Wege zu mehr körperlicher und geistiger Gesundheit zu weisen.

Nicht jedes Expertenwissen wird hier im Detail zu finden sein. Dafür gibt es weiterführende Quellen. Hier werden die Puzzlestücke zusammengeführt.

Ganz gleich ob man seine körperliche Gesundheit verbessern möchte oder zu mehr Gelassenheit, Zufriedenheit und Resilienz finden möchte: Das Zusammenwirken von Körper und Geist systemisch zu begreifen bedeutet zu verstehen, dass es auch individuelle verschiedene Wege zum gleichen Ziel geben kann. So mag es nahe liegen für körperliche Probleme am Körper anzusetzen, für geistige am Geist. Wer damit bisher gescheitert ist, sollte allerdings einmal in Betracht ziehen am jeweils anderen Ende des Systems anzusetzen, um es in ein neues Gleichgewicht zu bringen.

Eine Präferenz dafür zunächst die körperliche Gesundheit durch Ernährung und/oder Sport in den Vordergrund zu stellen soll hier nicht verschwiegen werden. Denn am Körper anzusetzen wirkt unmittelbarer. Bei der geistigen Gesundheit zu beginnen kann dennoch vielversprechend sein, denn die eher mittelbaren Effekte sind naturgemäß weniger erwartet und können gerade dadurch mehr Momentum bringen. Letztlich ist alles Biochemie…

Im nächsten Blogbeitrag wird das Grundmodell des Zusammenwirkens von Körper und Geist vorgestellt.